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Empfehlung Nr.3

Hochwasser, Regenschirme, Projektteam Relevante Fallstudien
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Beispielpläne und –strategien

Kombinieren Sie Ansätze des Change- und Risikomanagements zur Einbindung der Anpassungsthematik in die Raumplanung:

  • Change–Management – Prozesse zur Einrichtung der richtigen Governance zur Förderung und Unterstützung von Initiativen.
  • Risikomanagement – Prozesse zur Einbindung der Risiken des Klimawandels in die politische Entscheidungsfindung und Identifizierung geeigneter Anpassungsmaßnahmen.

Diese beiden komplementären Ansätze müssen miteinander kombiniert werden, um sicherzustellen, dass die Anpassungsthematik einen festen Platz in der Raumplanung erhält.

Change–management

In die Raumplanung muss ein strategisches Change–Management Einzug halten, und zwar sowohl intern (innerhalb von Organisationen, die raumbezogene Planungen entwickeln und beeinflussen) als auch extern (bei den Menschen, auf die diese Pläne sich beziehen). Um langfristige und nachhaltige Verhaltensänderungen herbeizuführen, braucht es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den ersten drei der so genannten "3 As": Awareness, Agency und Association. Der Schritt von der "Aktion" (Action) zur "Sensibilisierung" (Awareness) fällt den Menschen meist leichter als umgekehrt. Deshalb ist es hilfreich, die Öffentlichkeit über Maßnahmen anzusprechen, die bereits durchgeführt wurden.

  • Sensibilisierung (Awareness) ist wichtig, um die Öffentlichkeit auf die Risiken und Chancen des Klimawandels, seine Auswirkungen und die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen aufmerksam zu machen. Sensibilisierung allein wird den erforderlichen Wandel jedoch nicht herbeiführen.
  • Agency – Handlungsbereitschaft – entsteht durch die Erkenntnis, mit den eigenen Maßnahmen einen sinnvollen Beitrag zu leisten.
  • Association, der partnerschaftliche Zusammenschluss mit anderen Personen und Gruppen, ermutigt die Menschen, sich mit Themen des Klimawandels auseinander zu setzen.
  • Action and Reflection – Aktion und Reflektion – schließlich sind Prozesse, die dabei helfen, die wichtigsten Hindernisse bei der Einbindung der Anpassungsthematik in die Raumplanungssysteme zu beseitigen.

Risikomanagement

Binden Sie den Umgang mit den Risiken des Klimawandels in die Prozesse, Verfahren und Leitlinien ein, die derzeit in der Raumplanung verwendet werden. Das gilt insbesondere für Strategische Umweltprüfungen und Nachhaltigkeitsprüfungen. Dabei sind die folgenden Schritte des Risikomanagements zu durchlaufen:

  • Identifizieren Sie die Ziele der raumbezogenen Planung.
  • Bewerten Sie die derzeitigen und zukünftigen Klimarisiken, die diese Ziele bedrohen.
  • Evaluieren Sie die Effektivität von Anpassungsstrategien und -maßnahmen, mit denen die Risiken auf ein akzeptables Niveau begrenzt werden sollen.
  • Entscheiden Sie, welche Anpassungsstrategien und -maßnahmen in die raumbezogene Planung aufgenommen werden sollen.
  • Informieren Sie die Anspruchsgruppen über die Konsequenzen der Anpassungsstrategien und –maßnahmen und erläutern Sie die Auswirkungen, einschließlich der Kosten, mit denen zu rechnen ist, falls keine Maßnahmen ergriffen werden.

 

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